Zum Schulschluss Sammelzentrum erkundet

Abfall produziert jeder täglich und die Entsorgung im Mistkübel zu Hause ist nur ein erster Schritt – dennoch ein sehr wichtiger. Denn alle Verpackungen, Elektrogeräte, Li-Batterien (erhöhte Brandgefahr!), Altholz, Reifen, und vieles mehr müssen richtig entsorgt werden, um die Stoffe dann in den Recyclingkreislauf zu bringen.
Wie viele Schritte nach der einfachen Entledigung des Mülls noch erforderlich sind, um zum Beispiel aus der leeren Shampooflasche ein Recycling-Müllsackerl entstehen zu lassen, konnten die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen in der letzten Schulwoche im Wertstoffsammelzentrum Rodingersdorf erfahren.
Obmann Franz Göd begrüsste an zwei Tagen fast 100 Kinder mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen sehr herzlich im Abfalllogistik- und Wertstoffsammelzentrum in der Gemeinde Sigmundsherberg.
2. Klassen der Mittelschule Horn mit Geschäftsführer Georg Schmied, GVH-Obmann Franz Göd (links). Initiatorin Lehrerin Michaela Mathies (mitte)
Oberes Foto: 3. Klassen der Mittelschule Horn mit Lehrerin Silvia Naber
Durch das Abfalllogistikzentrum sowie dem 2024 neu eröffneten Wertstoffsammelzentrum führten Geschäftsführer Georg Schmied, Abfallberaterin Gerlinde Neumeister und WSZ Mitarbeiter Lukas Berger.
Die Verladung der Abfälle, die logistische Abwicklung der Transporte mit Bahn und LKW und die Verwertungwege gewährten Einblick in die intensive Arbeit nach der einfachen Entsorgung des Mülls im Abfallkübel zu Hause, an den Sammelinseln oder Sammelzentren. Trotz der sehr heißen Temperaturen konnte den Besuchern des bezirksweit nutzbaren WSZ Rodingersdorf anschaulich die Wichtigkeit einer Mülltrennung und der nicht ebenso unwichtigen Müllvermeidung vermittelt werden. Zur Abkühlung ging es für die Schulklassen ins erfrischende Schwimmbad.